Archiv für Mai 2011

Letzte Infos

Es wird definitiv eine Abendkasse geben! Allerdings können wir euch nicht garantieren, wie lange diese offen haben wird bzw. ab wann ggf. „ausverkauft“ gemeldet werden kann. Wir empfehlen euch daher eine frühe Anreise.

Die Kasse ist ab 15:00 Uhr geöffnet (Einlass erst ab 16:00!, ab 15:00 besteht lediglich die Möglichkeit sich Karten zu sichern)

Reservierungen sind nicht (!) möglich. Wir bitten daher keine weiteren Mails zu schicken bzgl. möglichen Reservierungen.

Vorverkauf nutzen?! Das ist nachwievor möglich, aber nur noch am Mittwoch und Donnerstag in der Desi, sowie am Mittwoch im Infoladen Benario in Fürth.

Radio Z Jingle

Seit Freitag läuft via Radio Z ein Jingle zum FIGHT BACK. Der Jingle darf gerne online verbreitet werden.

Jingle-110528-fightback-desi by RADIO Z 95,8 Mhz

Running Order

Hier ist die Running Order (Änderungen behalten wir uns wie immer vor)

Einlass: 16:00

Desi Open Air Arena

17:00 – 17:30 MISSBRAUCH
17:45 – 18:25 FRÜCHTE DES ZORNS
18:40 – 19:15 NO SHAME
19:30 – 20:05 BRAT PACK
20:20 – 21:00 HOLGER BURNER
21:15 – 22:00 DISTEMPER

Desi Saal

22:30 – 23:30 KURZER PROZESS
23:45 – 00:45 REJECTED YOUTH
01:00 – 01:45 RIOT BRIGADE
02:00 – 02:30 NIGHT FEVER

Kurzfristige neu im FIGHT BACK Lineup: MISSBRAUCH

Leider müssen wir verkünden, dass Enraged Minority leider nicht auf dem Fight Back Festival spielen können, stattdessen springen kurzfristig Missbrauch aus München ein. Deutschsprachiger Punkrock mit Herz und Verstand, ihr neues und bereits 5. Studioalbum „Vorhang auf“ erschien kürzlich beim Nürnberger Anti-apolitischen Deutschpunk-Label Aggressive Punk Produktionen.

Missbrauch-Interview auf Uglypunk.de

Info-Veranstaltung zur Neonazi-Kameradschaft „Freies Netz Süd“

Im Rahmen des Fight Back wird es um 16:15 Uhr eine Info-Veranstaltung zur Neonazi-Kameradschaft „Freies Netz Süd“ geben. Also besser rechtzeitig kommen, Einlass ist um 16:00 Uhr.

Online VVK endet am Freitag, 20. Mai

Online können Karten noch bis einschließlich Freitag, 20. Mai 2011 bestellt werden. Ansonsten verweisen wir auf die VVK-Stellen in Fürth (Infoladen Benario) und Nürnberg (Desi), sowie beim Konzert (Feine Sahne Fischfilet etc) am 20. Mai im Jugendhaus in Erlangen

Karten online bestellen

„Support your local Freiraum“ 14 Uhr Tanzdemo | ab 17 Uhr Solifest

Zehn Jahre sind vergangen, seit dem sich der „Alternative Kultur Nürnberg e.V.“ gegründet hat. Zehn Jahre, die von einer ständigen Suche geprägt waren, nach einem Ort, an dem ein selbstverwaltetes, kulturelles und alltägliches Leben für Jugendliche und junge Erwachsene möglich ist. Zehn Jahre, die von großen Hoffnungen und unzähligen Enttäuschungen, von schleppenden Verhandlungen mit Ämtern und Behörden und von zahllosen Absagen von potenziellen VermieterInnen geprägt worden sind. Zehn Jahre, in denen immer deutlicher wurde, dass Nürnberg einen Ort braucht, an dem sich Menschen mit der Liebe zur Selbstorganisation sowie Partizipation treffen, gemeinsam Ideen entwickeln und ausprobieren können. Einen Ort, an dem Jugendliche der verschiedensten (Sub-)Kulturen Veranstaltungen durchführen können.
Nun ist es endlich geschafft! Ein geeignetes Objekt wurde gefunden! Doch bevor der Raum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann, stehen noch zahlreiche Umbauten bevor. Wände müssen errichtet, Schalldämmung angebracht und die zur Verfügung stehenden Räume müssen dementsprechend eingerichtet werden. Obwohl vor der offiziellen Eröffnung des Zentrums noch einige kleine Hürden überwunden werden müssen, gibt es dennoch viele Gründe zu feiern. Genau das werden wir auch tun, nämlich mit einer Tanzdemo, mit Vorträgen, mit Essen und mit viel Musik. Freut euch mit uns, feiert mit uns, unterstützt das Haus und beteiligt euch beim AKN e.V..

Support your local Freiraum!

Also kommt alle:
Ab 14 Uhr: Tanzdemo vor dem K4
Ab 1 7 Uhr: Chillen & Grillen (veg.) im KV

DIY – Action
Vortrag und Austausch mit dem AZ-Köln
Musikalische Beschallung durch „Piquetero Tunes”

Ab 2 1 U h r: Konzert im KV
Kyrest (Crust, Erlangen)
Concept (Polit-Rap. Nürnberg)
Hysterese (Punk, Tübingen)
Vengeance (Bad-ass Hardcore, Nürnberg)
+Überraschungsgäste
Danach : Party

Weitere VVK-Stelle: Infoladen Benario in Fürth

Tickets für das Fight Back Festival sind nun auch im Infoladen Benario in Fürth erhältlich.

Öffnungszeiten bis zum Fight Back Festival:
Mittwoch, 18. Mai (ab 18:00 Uhr)
Freitag, 20. Mai (ab 20:00 Uhr)
Mittwoch, 25. Mai (ab 18:00)
Freitag, 27. Mai – Spielfilm zum Thema Kurdistan (an diesem Tag KEIN VVK für Fight Back mehr!!!)

Adresse:
Infoladen Benario
Nürn ber ger Straße 82
90762 Fürth

28.05.: Demo in Nürnberg „G8 zerschlagen – Kapitalismus abschaffen“

Kapitalismus kennt keine Grenzen – Unser Widerstand auch nicht!

DEMO | 28. Mai | 13.00 Uhr | Plärrer, Nürnberg

G8 zerschlagen – Kapitalismus abschaffen

In Deauville, einem Badeort im Norden Frankreichs, treffen sich in diesemJahr die „Herren der Welt“. Gemeint sind die G-8 bestehend aus den USA, Frankreich, Russland, Japan, Deutschland, Italien, Großbritanien und Kanada. Während sie vorgeben Probleme wie Armut, Klimawandel usw. bekämpfen zu wollen, sind sie meist Verursacher dieser Umstände. Auch dieses Jahr dient der G8 Gipfel einzig und allein dazu, den Kapitalismus aufrecht zu erhalten und die wirtschaftlichen Interessen der mächtigsten Länder dieser Erde durchzusetzen. Ihr Erfolg lässt sich nicht zuletzt daran messen, dass in diesen acht Ländern (13,5% der Weltbevölkerung) rund zwei Drittel des weltweiten Bruttonationaleinkommens erwirtschaftet werden.
Unter dem Deckmantel der „Verbesserung der Teilnahmechancen der armen Länder des Südens am Welthandel“ setzten die G-8-Staaten die Neoliberalisierung der Weltwirtschaft mit allen in ihrer Macht stehenden Mitteln durch, die von ökonomischen Sanktionen bis hin zu Kriegen reichen. Die Folge dieser Politik ist, dass weltweit die Reichen reicher und die Armen ärmer wurden und werden.
Die kapitalistische Weltordnung, an deren Spitze die G-8 stehen, bedeutet, dass die reichsten 0,5 % der Weltbevölkerung 35,6 % des globalen Vermögens sich angeeignet haben, während die ärmere Hälfte (über drei Milliarden Menschen) nur 2 % besitzt. Die Schere zwischen Arm und Reich klafft
sowohl innerhalb einzelner Länder als auch global immer weiter auseinander. Über 90% des weltweiten Reichtums befinden sich in Nordamerika, Europa und im asiatisch-pazifischen Raum, gleichzeitig leiden sogar ganze Kontinente unter Armut und Hunger. Während Armutsbekämpfung seit Jahrzehnten bei jedem G-8-Gipfel theatralisch inszeniert und die Integration der armen Länder des Südens in den Welthandel als das Allheilmittel verkauft werden, sieht ihre Integration in die neoliberale Weltwirtschaftsordnung so aus: jeder sechste Mensch auf der Erde ist unterernährt. Zweidrittel der weltweit hungernden Menschen konzentrieren sich auf sieben Länder: China, Indien, Bangladesch, Kongo, Indonesien, Äthiopien und Pakistan; in den Ländern des subsaharischen Afrikas hungern sogar 30 % der Gesamtbevölkerung. Ohne einen radikalen Wandel ist nicht zu erwarten, dass sich diese Zahlen zurück entwickeln, denn immer mehr Menschen, die weder als Arbeitskraft noch als Konsumenten der Profitmaximierung der Konzerne dienen, werden im Kapitalismus als überflüssig angesehen. Der Kapitalismus tötet die Menschen in der Dritten Welt, von denen viele „überflüssig“ geworden sind, zu „normalen Zeiten“ durch Hunger, potenzierte Ausbeutung, die einzig und allein der Profitmaximierung dient, und Krankheiten, die leicht in den Griff zu kriegen wären. Jedoch sind Milliarden Menschenleben bedeutungslos gegenüber dem Profit großer Konzerne, die ihren Sitz in den imperialistischen G-8-Staaten haben. Das ist aber nicht der einzige Weg für die Imperialisten über Leichen zu gehen, um ihre Weltherrschaft aufrecht zu erhalten und höhere Profite zu erzielen. Auch imperialistische Raubzüge gehören zur Normalität des Kapitalismus. So werden Kriege geführt, um neue Absatzmärkte für die Produkte europäischer und nordamerikanischer Konzerne zu erschließen, den Zugang zu wichtigen Rohstoffen zu gewährleisten bzw. zu monopolisieren. Auch wenn die „Herren der Welt“ vor jedem Krieg, den sie anfangen, erzählen, warum ihre Intervention selbst für ihre Opfer gut sein soll, sprechen Länder wie Afghanistan oder der Irak eine andere Sprache: An der Lage der afghanischen Frauen und Schwulen, die angeblich von ihren Unterdrückern befreit werden sollten, hat sich nichts verändert. Im Irak wurde die ganze Infrastruktur des Landes durch Bombardements zerstört, den Auftrag diese wieder aufzubauen, erhielten – was für eine Überraschung – US-amerikanische und europäische Konzerne. Das irakische Gesundheitssystem, welches bis dato staatlich und größtenteils kostenlos war, wurde privatisiert, so dass Millionen von Menschen von Ärzten und Medikamenten nur noch träumen können. Wenn sie heute in Libyen eingreifen, dann bestimmt nicht aus humanitären Beweggründen, sondern wegen der Aussicht auf neue Ressourcen (mehr Öl) und Profitsteigerungen.
Öffnet sich die Schere zwischen Arm und Reich global, so bedeutet das nicht, dass die Menschen in den reichen Ländern von den Angriffen der ökonomisch und politisch Herrschenden verschont bleiben. Überall sind die Menschen immer schärfer werdenden Ausbeutungsbedingungen ausgesetzt: Lohnabhängige werden ihrer Rechte beraubt, gegeneinander ausgespielt und dadurch ärmer. So zum Beispiel, wenn wir von 1,8 Millionen Analphabeten und 236.000 Obdachlosen in einer 10 Millionen Metropole sprechen, ist nicht von Manila, Nairobi oder Diyarbakir die Rede, sondern von Los Angeles, sozusagen dem Innersten des „Herzen der Bestie“. Wie wir, die Menschen der Erde, heute leben, unsere Armut und unser Hunger, sind nicht unser Schicksal, diese Zustände werden von mächtigen Regierungen imperialistischer Staaten und Großkonzernen, die über Landesgrenzen hinweg agieren, erzwungen. Solange die G-8, G-20, IWF, Weltbank oder ähnliche Machtinstrumente der Herrschenden das Sagen über unsere Leben haben, werden Ausbeutung und Unterdrückung die Welt regieren. Wir wissen aber: Eine andere Welt ist nicht nur möglich, sondern sie muss her, wenn wir ein menschenwürdiges Leben für uns alle – und zwar weltweit wollen. Für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung, für eine Welt, in der Hunger, Armut und Kriege nur in Geschichtsbüchern zu finden sind und nirgendwo sonst:
Entmachten wir die Herrschenden! Enteignen wir die Konzerne! Nehmen wir alle Macht und den ganzen Reichtum der Welt in unsere Hände, denn uns gehört die Welt!
Für die soziale Revolution – weltweit

Infos: REDSIDE.TK

Karten-VVK: DESI, 12.05. Würzburg, Kult, 20.05. Erlangen, Jugendhaus

Die Eintrittskarten sind endlich aus der Druckerei bei uns eingetroffen. Karten welche Online bestellt wurden, werden seit dieser Woche verschickt. Kriegt keine Panik, wir vergessen niemanden ;) . Außerdem gibt es außerhalb des WWW auch die Möglichkeit Tickets im Vorverkauf zu erwerben:

DESI (Kneipe) ab sofort – 26.05.
Öffnungszeiten Desi:
Mittwoch bis Samstag
Bei Veranstalltungen auch Sonntag, Montag und Dienstag

12.05. Würzburg, Kult (Landwehrstraße)
Von ca. 20:00 – 22:00 wird es die Möglichkeit geben im Kult (einfach durchfragen nach den VerkäuferInnen) Karten für das Fight Back zum VVK-Preis von 12,00 Euro zu kaufen. Allerdings bitte nach Möglichkeit mit vorheriger Bestellung per E-Mail (info@diffidati-records.org)

21.05. Erlangen, Jugendhaus (beim Konzert mit Feine Sahne Fischfilet etc.)


Am Feine Sahne Fischfilet/Diffidati Records Merch-Stand werden Karten für das Fight Back zum VVK-Preis für 12,00 Euro erhältlich sein